Rheinhausen

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Rheinhausen ist mit 76.525 Einwohnern (Stand: März 2014) auf einer Fläche von 38,68 qkm nach dem Stadtbezirk Mitte der einwohnerstärkste Stadtbezirk Duisburgs.

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Rheinhausen ist mit 76.525 Einwohnern (Stand: März 2014) auf einer Fläche von 38,68 qkm nach dem Stadtbezirk Mitte der einwohnerstärkste Stadtbezirk Duisburgs. Er besteht aus den beiden früher selbständigen Städten Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen. Der südwestliche Stadtbezirk ist das Tor zum linken Niederrhein und hat aufgrund seiner gewerblichen Entwicklungspotenziale und seiner Wohnlandreserven hervorragende Perspektiven.

Historische Infos

Im Jahre 1897 wurden die ersten Hochöfen der Kruppschen Hüttenwerke im Bliersheimer Rheinbogen angeblasen. Das war der Auslöser für jahrelange Bemühungen um Grenzarrondierungen, weil das Werk sich auf dem Gelände zweier Bürgermeistereien befand. Nach vielen Gutachten, Protesten und Bürgerversammlungen wurde schließlich im Jahre 1923 das damalige "Amt" Rheinhausen aus den beiden betroffenen Bürgermeistereien Friemersheim und Hochemmerich gegründet. Der neue Name geht zurück auf die mittelalterliche Bezeichnung vom "curia rynhusen" (Hof Rheinhausen), der so schon anno 1218 im Hebergregister der Äbtissin Gula von Gerresheim erwähnt wurde.

Die Ursprungsgemeinde Friemersheim hat eine noch ältere Geschichte. In der "Vita Hludovici", der Biographie Ludwigs des Frommen, wird von einer Reichsversammlung in Friemersheim berichtet, die im Jahre 799 stattgefunden haben soll.

Die früheste urkundliche Erwähnung Rumelns geht ebenfalls in das frühe Mittelalter zurück. "Rumolohon" wurde erstmalig anno 898 in den "Werdener Urbaren" nachgewiesen. Das leider heute nicht mehr erhaltene Kloster Marienfelde wurde 1472 gegründet. Der Zusammenschluss von Rumeln und Kaldenhausen erfolgte 1935.

Im Zuge der kommunalen Neugliederung zum 01.01.1975 wurden Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen in die Stadt Duisburg eingegliedert.

Ortsteile

Der Stadtbezirk Rheinhausen besteht aus den Ortsteilen Rheinhausen-Mitte, Bergheim, Friemersheim, Hochemmerich, und Rumeln-Kaldenhausen.

Strukturdaten

Der Stadtbezirk Rheinhausen hat 76.525 Einwohner (Stand März 2014).

Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen gehören seit dem 01.01.1975 durch die kommunale Neugliederung zu Duisburg.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind:

Das Bienen- und Imkermuseum in Rumeln-Kaldenhausen, die Galerie des Wilhelm-Lehmbruck-Museums in der Stadtteilbibliothek, das Kinder- und Jugendtheater "KOM'MA", die Rheinaue Friemersheim mit dem prämierten Ortsteil Friemersheim Dorf, die Rheinhauser Bergbausammlung, die Rudolf-Römer-Sternwarte im Krupp-Gymnasium und der Volkspark Rheinhausen mit Freiwildgehege.

Sehenswert sind auch die großen Denkmalbereiche im Stadtbezirk, die zu einem Großteil auf die Gründerjahre der langen Rheinhauser Industriegeschichte zurückgehen, wie die Denkmalbereiche "Eisenbahnsiedlung", "Margarethensiedlung" und die "Villenkolonie Bliersheim".

Wirtschaft

Rheinhausen hatte in den 1960er und 1970er Jahren die Schließung zweier Bergwerke und 1993 nach langem Arbeitskampf die endgültige Schließung des Kruppschen Hüttenwerkes zu verkraften. Erfreulicherweise sind auf den früheren Industriebrachen jedoch längst prosperierende Gewerbeparks entstanden.

Freie Flächen stehen nur noch auf dem Gelände des Gewerbeparks Hohenbudberg und des auf hochwertige Ansiedlungen orientierten Businesspark Niederrhein zur Verfügung, der besonders verkehrsgünstig in unmittelbarer Nähe zur Anschlussstelle Duisburg-Homberg der A40 liegt.

Das riesige Hüttenwerksgelände mit seinen 265 ha ist unter der Federführung der Logport GmbH, einer Tochtergesellschaft der duisport-Gruppe, zu Europas größtem Logistikstandort mit perfektem Erschließungssystem restrukturiert worden. Das Gelände ist inzwischen vollständig mit "Global Playern" der Branche besiedelt worden. Die Logport GmbH strebt mittlerweile eine Erweiterung im Bereich des Gewerbeparks Hohenbudberg an.

Ansprechpartner für das Logport-Gelände ist die Logport GmbH, für alle anderen Gewerbeparks die städtische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung.

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